
Der ausgedehnte Rosengarten im botanischen Garten von New York erhielt einen Akzent, der die Mitte des Areals betonen soll. Man wählte dafür einen Gartenpavillon. Er wurde aus Flacheisenbändern zusammengeschweisst.

Das Metallgewölbe erhebt sich über sieben Stützen, was ein vieleckiges Auflager für die Kuppel ergab. Bei flüchtigem Blick vermeint man eine kreisrunde Kuppel zu sehen, da ein kreisrundes Metallband das Auflager der Kuppelelemente umgibt.

Die sieben Segemente der Kuppel werden in der Unteransicht der Kuppel deutlicher. Die sehr genau verschweissten Kuppelsegmente erzeugen ein interessantes graphisches Muster, das wohl nur selten genauer betrachtet wird, da die Besucher die Rosen am Klettergerüst dieses Gartenpavillons interessieren.

Während die Kuppelschale aus Flacheisenbändern einschalig aufgebaut ist, sind die sieben Stützen des Gartenpavillons mehrschalig gehalten, sodass eine stabile Konstruktion fuer das Auflager der Kuppel vorhanden ist.

Überkuppelte Gartenpavillons sind in den Gärten und Parks in den USA oft aufzufinden. Ihr Bau hat eine lange Tradition. Sie untereinander zu vergleichen, ist vielleicht recht nuetzlich, da ganz unterschiedliche Baukonstruktionen gewählt wurden.
Karl-Ludwig Diehl








